Zyankino:ZUM 75. VON DIETER HALLERVORDEN
DAS MILLIONENSPIEL / DER SPRINGTEUFEL
Beginn
20:00 Uhr
Eintritt
Gratis, aber Nie umsonst
Geöffnet bis alle zu sind.
Beschreibung
DAS MILLIONENSPIEL
Deutschland - 1970
Regie: Tom Toelle
Sprache: Deutsch
Genre: Deutscher Film (allgemein)
Drama (Politischer/gesellschaftskritischer Film)
Komödie (Satire)
Drama (Sozialdrama)
TV (Serien / Fernsehfilme)
Lotz ist Kandidat beim "Millionenspiel", einer Live-Show, in der es darum geht, dass der Kandidat sieben Tage überleben muss, während ihm drei Profi-Killer auf den Fersen sind. Als Preis winkt, der Titel verrät es bereits, eine Million DM. Doch was der Titel der Show und des Film so trügerisch als "Spiel" tituliert ist blutiger Ernst. Die Killer schießen mit echten Patronen und haben den Auftrag, während dieser Zeit Lotz zu töten. Erst wenn er es ins Studio geschafft hat, ist er in Sicherheit. Die komplette Jagd wird via Kameras live übertragen, während die Nation mitfiebert. Ins Leben gerufen wurde das mörderische und menschenverachtende ungleiche Gladiatoren-Spiel von einem multinationalen Konzern, der die Sendung als Werbeplattform für seine Produkte nutzt. - Selten zuvor und danach hat man die damalige Elite der Schauspiel- und Unterhaltungsmedienzunft in einer solch galligen Satire gesehen. Auch wegen seiner semifiktionalen Machart nahmen viele Zuschauer bei der Erstausstrahlung 1970 den Film für bare Münze. Es hagelte Proteste, die Irritation war perfekt. Der Sender erhielt hunderte von Bewerbungen für zukünftige Shows. Es ist erstaunlich, dass eine solche Satire in Ansätzen bereits dreißig Jahre später Medienrealität ist. Damals, bedenke man, gab es kein Privatfernsehen. Die Vorlage allerdings, stammte auch nicht aus Deutschland, sondern aus der Feder des Amerikaners Robert Sheckley ("The Price Of Peril"), der übrigens auch mit "The Seventh Victim" die Vorlage für den Film LA DECIMA VITTIMA aka THE 10TH VICTIM / DAS ZEHNTE OPFER) lieferte. Die TV-Adaption übernahm Wolfgang Menge gemeinsam mit Tom Toelle - die fantastische Musik stammt von Irmin Schmidt und seiner Gruppe CAN. Auch nach fast 40 Jahren hat DAS MILLIONENSPIEL absolut nichts von seiner Brisanz und Brillianz verloren. Gerade und auch, weil Größen wie Dieter Thomas Heck (DIE HITPARADE) als Showmaster eine quasi eingebaute Seriosität mitbrachte und Dieter Hallervorden, Theo Funk und Josef Fröhlich als Killer-Trio gradezu erschreckend fies inszeniert wurden.
DER SPRINGTEUFEL
Deutschland - 1974
Regie: Heinz Schirk
Sprache: Deutsch
Genre: Deutscher Film (Unterhaltung)
Vermischtes (Offbeat Cinema)
Horror (Slasher / Psychokiller)
TV (Serien / Fernsehfilme)
Ein unsympathischer Geschäftsmann (Arno Assmann) nimmt auf dem Weg nach Frankfurt einen etwas abgerissenen Anhalter (Dieter "Didi" Hallervorden) mit. Diese Entscheidung bereut er schnell, denn nachdem er seinen Fahrgast ob dessen Nerverei des Wagens verweist, zückt dieser eine Pistole und schickt sich nun an, seinem neuen Bekannten einen Höllentrip par excellence zu bescheren.
Dieter Hallervorden ist den meisten Menschen wohl nur als witzige Kunstfigur "Didi" bekannt, dabei hat er auch in solchen brilliante n Werken wie DAS MILLIONENSPIEL (noch nicht, aber hoffentlich bald auf DVD) oder eben in DER SPRINGTEUFEL seine ernste Seite gezeigt. Oder nicht? Zu Beginn dieses Films zeigt Hallervorden nämlich noch seine "Didi"-Routine mit komischen Kichern und Nonsense-Gesang (wobei interessant ist, dass DER SPRINGTEUFEL ein Jahr vor NONSTOP NONSENS entstand und Hallervorden den Film anscheinend als Testballon für seine Klamauk-Figuren genommen hat), wodurch der unvorbereitete Zuschauer sich zunächst zurücklehnt und sich auf lustige Kalauer Marke "Palimm-Palimm" einstellt. Umso größer dann der Schock, wenn sich die Handlung in eine Richtung bewegt, die eher an THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE erinnert, und die lustigen Routinen sehr bedrohlich zu wirken beginnen. DER SPRINGTEUFEL lief nur zweimal im TV und versank danach in den Giftschränken der Fernsehanstalten, was sehr bedauerlich ist, zeigt er doch im Zeitalter strunzdummer TV-Event-Movies, wie mit geringen Mitteln (die Handlung beschränkt sich die meiste Zeit auf zwei Personen) eine spannende und bedrohliche Geschichte erzählt werden kann, und es ist, ähnlich wie bei Peter Sellers, schade, dass Hallervorden letztlich auf ewig als der lustige Hampel abgestempelt wurde, obwohl er doch wesentlich mehr drauf hat, wie u.a. DER SPRINGTEUFEL oder auch der thematisch völlig andersgelagerte, aber auch non-komödiantische DARF ICH SIE ZUR MUTTER MACHEN nachhaltig beweisen. Ein Stück zu Unrecht unbekannter Fernsehgeschichte also, welches nun dank DVD endlich jedem zugänglich ist. Traut Euch!
Zum Todestag von Peter Tosh div Konzertvideos auf unserer 9m³ Kinoleinwand.
Peter Tosh, eigentlich Winston Hubert McIntosh (* 19. Oktober 1944 in
Church Lincoln, Westmoreland, Jamaika; † 11. September 1987 in Kingston)
war ein jamaikanischer Sänger.
Er war Mitbegründer des Reggae, den er ab Anfang der 1970er Jahre mit
der Roots-Reggae-Band The Wailers (später Bob Marley and The Wailers)
international bekannt machte. Deren fester Bestandteil war Tosh von 1963
bis 1974. In seinen Liedern, zumeist politisch oder religiös, besang
er die fehlende Gleichberechtigung der Schwarzen und die Legalisierung von
Cannabis.
Neben seinem musikalischen Werk verbreitete er die Botschaft der
Rastafari-Bewegung.
Tosh wurde im Jahre 1987 ermordet.
Quelle: Wikipedia
Zyankino: World -Cash-Day
A GUNFIGHT / FIVE MINUTES TO LIVE
Beginn
20:00 Uhr
Eintritt
Gratis, aber Nie umsonst
Geöffnet bis alle zu sind.
Beschreibung
A GUNFIGHT - RIVALEN DES TODES
USA - 1971
Regie: Lamont Johnson
Sprache: Deutsch, Englisch
Genre: Drama (allgemein)
Western (allgemein)
Abe und Will (Kirk Douglas und Johnny Cash), zwei legendäre Revolverhelden, treffen einander das erste Mal in einer kleinen Stadt im Südwesten der USA. Beide haben trotz ihres Rufes mit dem Überleben zu kämpfen. Die Bevölkerung des Städtchens ist aus dem Häuschen: Erste Wetten werden abgeschlossen, wer wohl bei einem Duell auf Leben und Tod den kürzeren ziehen würde. Als für beide klar wird, daß einer von ihnen seine finanzielle Zukunft mit einem Todesduell absichern könnte, willigen sie ein, in der Bullen-Arena ein letztes Mal die Waffen zu ziehen...
NOCH FÜNF MINUTEN ZU LEBEN
Originaltitel: FIVE MINUTES TO LIVE / DOOR-TO-DOOR MANIAC
Extrem seltener Pulp-Thriller mit Country-King und All-Around Nice Guy Johnny Cash, hier mal als Bad Guy. Ein Banküberfall in einer Kleinstadt geht schief, dabei war der Plan von Fred doch so gut ausgedacht. Johnny soll die Frau des Vizepräsidenten der Bank als Geisel nehmen, bis Fred das Lösegeld eingesackt hat. Der läßt den Bank-Vize zuhause anrufen, um festzustellen, daß seine Frau wirklich in der Hand des Gangsters ist, und gibt ihm 5 Minuten, über ihr Leben oder ihren Tod zu entscheiden. Als Lösegeld wollen Fred und Johnny 70.000 Dollar. Der erste erlösende Anruf kommt, aber der zweite, den Fred machen wollte, wenn er in Sicherheit ist, kommt nicht. Das macht Johnny verständlicherweise sehr nervös... - Johnny Cash als Psycho, der seine Geisel schlecht behandelt und ihr dafür zwei Ständchen singt ("I've come to kill" und "Five Minutes to Live", ja, das baut auf!). - Trivia: Der Sohnematz der Bankersfamilie wird von keinem Geringeren gespielt als Ron Howard, späterer Regisseur von APOLLO 13, MISSING, A BEAUTIFUL MIND. Kleine Welt!
Gratis, aber NIE umsonst
Geöffnet bis alle zu sind
Beschreibung
Zum Todestag von Johnny Cash div Konzertvideos auf unserer 9m³ Kinoleinwand.
Johnny Cash (* 26. Februar 1932 als J. R. Cash in Kingsland, Arkansas, USA; † 12. September 2003 in Nashville, Tennessee, USA) war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Country-Sänger und -Songschreiber.
Cash war für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte bekannt. Sein musikalisches Spektrum reichte von den 1950er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts. Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 60er Jahre.
Johnny Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, hat etwa 500 Songs geschrieben, mehr als 53 Millionen Tonträger verkauft und wurde mit 15 Grammy Awards ausgezeichnet.
Shine On You Crazy Diamond
A Rick Wright (Pink Floyd) Memorial
Musik
Prog-Rock; Synthiepop; siehe Beschreibung
Beginn
19:00 Uhr bis open end
Eintritt
Gratis, aber Nie umsonst
Offen bis alle zu sind!
Beschreibung
Zum Todestag von Pink Floyd-Keyboarder Rick Wright div Konzertvideos auf unserer 9m³ Kinoleinwand.
Richard Wright (Richard William Wright, auch bekannt als Rick Wright; * 28. Juli 1943 in Hatch End, London Borough of Harrow; † 15. September 2008 in Kensington, London), war ein britischer Musiker und Songschreiber. Bekannt wurde er als Gründungsmitglied, Keyboarder und Sänger der Rockband Pink Floyd, der er bis 1981 sowie abermals ab 1987 als Gastmusiker und ab 1992 wieder als vollwertiges Mitglied angehörte.
Endlich 19! Tabulose Live-Party bis der Arzt kommt
Zyankali Bar Geburtstagsparty
Musik
Abba-Zappa; Crossover; Independent / Underg.
Beginn
21:00 Uhr bis open end
Eintritt
Gratis, aber NIE umsonst!
geöffnet bis alle zu sind
Beschreibung
Es ist wieder soweit : Das Zyankali feiert Geburtstag und ihr werdet schon seh´n was ihr davon habt......
Denkt daran: Die Alibis sind euer Problem und auch für ausgetauschte Körperflüssigkewiten übernehmen wir keine Haftung!
Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix div. Konzertvideos auf unserer 9m² Leinwand.
U.a. Live @ Isle Of Wight, Woodstock, Jimi Plays Monterey etc...
James Marshall „Jimi“ Hendrix (* 27. November 1942 in Seattle, Washington; † 18. September 1970 in London) war ein US-amerikanischer Gitarrist und Sänger.
Jimi Hendrix gilt wegen seiner experimentellen und innovativen Spielweise auf der E-Gitarre als einer der bedeutendsten Gitarristen und hatte nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik. Gemeinsam mit seinen Bands, unter anderem The Jimi Hendrix Experience und Gypsy Sun & Rainbows, trat er auf dem Monterey Pop Festival und dem Woodstock-Festival auf.
Quelle: Wikipedia
Zum Todestag von John Bonham zeigen wir div. Led Zeppelin Konzertvideos auf unserer 9m³ Kinoleinwand.
John Henry "Bonzo" Bonham (* 31. Mai 1948 in Redditch, Worcestershire; † 25. September 1980 in Windsor, Berkshire) war der Schlagzeuger der britischen Rockband Led Zeppelin. Er gilt bis heute als einer der einflussreichsten Rockschlagzeuger.
John Bonham starb in der Nacht vom 24. auf den 25. September 1980, stark alkoholisiert, durch Ersticken am eigenen Erbrochenen im Haus von Jimmy Page, wo die Proben für die nächste Led-Zeppelin-Tour stattfinden sollten. Er wurde 32 Jahre alt. Led Zeppelin lösten sich nach seinem Tod trotz Drohungen der Plattenfirma auf. Die verbliebenen Bandmitglieder traten 1985 bei Live Aid mit Phil Collins, im Mai 1988 mit Bonhams Sohn Jason am Schlagzeug beim 40-jährigen Jubiläum ihrer vormaligen Plattenfirma Atlantic Records, 1995 bei ihrer Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame und im Dezember 2007 nochmals gemeinsam auf.
John Bonham wurde am 10. Oktober 1980 auf dem Friedhof von Rushock in der Nähe seiner Familienfarm The Old Hyde beigesetzt. An seinem Grab werden von Fans häufig Drumsticks oder Flaschen mit Alkohol hinterlassen.
Zyankino: PAUL NEWMAN MEMORIAL
HAIE DER GROSSSTADT / EIN FALL FÜR HARPER
Beginn
20:00 Uhr
Eintritt
Gratis, aber Nie umsonst
Geöffnet bis alle zu sind.
Beschreibung
HAIE DER GROSSSTADT
Originaltitel: THE HUSTLER
USA - 1961
Regie: Robert Rossen
Sprache: Deutsch, Englisch / Untertitel: Deutsch, Englisch
Genre: Drama (Sozialdrama)
Ein Klassiker: In tristem Schwarzweiß wird die Fallstudie des Billiardspielers "Fast" Eddie Felson (Paul Newman) erzählt, den seine Leidenschaft ins Elend treibt. Denn er hält sich vielleicht für den besten Spieler am Filztisch, aber Minnesota Fats (Jackie Gleason) behält die Fäden in der Hand.
EIN FALL FÜR HARPER
Originaltitel: HARPER (GB: THE MOVING TARGET)
USA - 1966
Regie: Jack Smight
Paul Newmann spielt den coolen Privatdetektiv Harper, der im Auftrag von Mrs. Elaine Sampson (Lauren Bacall) ihren wahrscheinlich entführten Multimillionärsgatten suchen soll. Harper nimmt die Spuren auf und stößt gleich auf eine ganze Reihe von Verdächtigen, die er massiv bearbeitet: Ein Anwalt (Arthur Hill) mit nervösem Finger am Abzug seiner Waffe, einen versoffenen Ex-Kinderstar (Shelley Winters), ein Pilot und Möchtegern-Privatdetektiv (Robert Wagner), ein Jazz-Junkie (Julie Harris), Harpers eigene Ex-Frau (Janet Leigh), ein New-Age Guru (Strother Martin), und auch seine Auftraggeberin selbst und ihre schnippische Stieftochter (Pamela Tiffen) könnten mit der Sache zu tun haben... - Für seine Zeit ist HARPER ein ungewöhnlich harter Detektivfilm geworden, der nicht nur wegen seines wirklich bemerkenswerten Ensembles sehenswert ist, sondern auch wegen der hervorragenden Kamera-Arbeit von Conrad L.Hall.
Zum Todestag von Miles Davis zeigen wir div. Konzertvideos auf unserer 9m³ Kinoleinwand.
Miles Dewey Davis III. (* 26. Mai 1926 in Alton, Illinois; † 28. September 1991 in Santa Monica, Kalifornien) war ein amerikanischer Jazz-Trompeter, -Flügelhornist, Komponist und Bandleader.
Davis gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Jazz-Geschichte. Er war bekannt für seine Improvisationen mit wenigen und lang anhaltenden Tönen. So schuf er einen großen Kontrast zu den Musikern seiner Zeit, besonders im Bebop. Alles in allem legte Davis konzeptionell immer wieder neue Grundsteine, indem er nie konservativ auf einem Jazz-Stil beharrte, sondern immer mit der Zeit ging und mit jungen Musikern experimentierte. Zahllose Jazzgrößen haben ihren Durchbruch der Zusammenarbeit mit Davis zu verdanken.
Zum 40. Todestag von Janis Joplin div Konzertvideos auf unserer 9m³ Kinoleinwand.
Janis Lyn Joplin (* 19. Januar 1943 in Port Arthur, Texas; † 4. Oktober 1970 in Los Angeles) war eine US-amerikanische Sängerin.
Janis Joplin wurde als Tochter von Seth Ward Joplin, einem Mitarbeiter der Ölgesellschaft Texaco, und Dorothy Joplin (geb. East) geboren und hatte zwei jüngere Geschwister, Michael und Laura. Da sie während ihrer Kindheit oft allein war, wandte sie sich früh Kunst und Gedichten zu. Nach ausgiebiger Lektüre des Time Magazine begann sie, Blues- und Folk-Musik für sich zu entdecken. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie 1958 im Halfway House.
Nachdem sie 1960 ihren High-School-Abschluss bestanden hatte, ging sie im Alter von 17 Jahren von zu Hause fort, um Sängerin zu werden. Sie versuchte sich auch an einigen Colleges, brach aber den Besuch immer vorzeitig ab. Ein Jahr später hatte sie ein wenig Geld verdient und zog nach Los Angeles.
Janis Joplin sang, unter anderem begleitet von Jorma Kaukonen (Gitarrist von Jefferson Airplane), mit 18 Jahren in Kneipen und Folk-Clubs. Autodidaktisch geschult durch Schallplatten von Leadbelly (Huddie Ledbetter), Odetta Holmes und Bessie Smith (ihr größtes Vorbild), avancierte sie mit ihrem hemmungslosen, bis dahin für eine weiße Sängerin einzigartigen Gesangsstil zur „Queen des (weißen) Bluesrock“.
Nachdem Janis Joplin 1962 in Louisiana als Kellnerin gearbeitet hatte, kehrte sie bald nach Texas zurück, um in Austin ihr Appartement, das später als The Ghetto bekannt wurde, zu beziehen. Bald danach rief Chet Helms, der Manager von Big Brother And The Holding Company, bei ihr an und teilte ihr mit, dass die Band eine Sängerin suche.
Kurz vor ihrem Tod hatte sie am 1. Oktober 1970 in Beverly Hills ihr Testament unterzeichnet. Wunschgemäß vertranken 200 Freunde auf einer Party das hinterlassene Bargeld von 1500 Dollar. Der Verbleib ihres sonstigen Vermögens war klar geregelt, wobei im Wesentlichen Eltern und Geschwister bedacht wurden. Insbesondere für die Auszahlungen an Janis jüngeren Bruder Michael, dem eine gute Ausbildung ermöglicht werden sollte, hatte Anwalt Bob Gordon strenge Anweisungen.
Janis Joplins Leiche wurde verbrannt und die Asche an der kalifornischen Küste (über der Bucht von Marin County) in den Pazifik gestreut.
Das Landmark Motel wurde unmittelbar nach Janis Joplins Tod in Highland Gardens Hotel umbenannt.
Neben Jimi Hendrix und Jim Morrison war Janis Joplin eine der zentralen Symbolfiguren der Hippiezeit und der Hippiekultur. Alle drei prägten einen Lebensstil, der im Nachhinein durch „Sex, Drugs and Rock'n'Roll“ und „Live fast, love hard, die young“ gekennzeichnet wurde. Aufgrund ihres frühen Todes wird sie wie andere einflussreiche Musiker zum Klub 27 gezählt.
Die vergebliche Suche nach der wahren Liebe, Zuneigung und Geborgenheit ließ sie zuweilen in depressive Phasen fallen, welche sie durch Heroin, Kokain und Alkohol zu verdrängen suchte. Durch diese innere Zerrissenheit der Gefühle und ihre Schwierigkeiten, enge menschliche Kontakte aufzubauen, lässt sich ihre Musik verstehen, die gleichzeitig Stolz und Verzweiflung (All is Loneliness) ausdrückt.
Janis Joplin besuchte im Sommer 1970, kurz vor ihrem eigenen Tod, das Grab von Bessie Smith (1894–1937) auf dem Mount Lawn Cemetery in Sharon Hill, Pennsylvania. Als sie feststellte, dass die von ihr verehrte Bluessängerin anonym beigesetzt worden war, ließ Janis ihr einen Grabstein errichten.
Auf sehr vielen Fotos sieht man Janis Joplin mit einer Flasche Southern Comfort. Janis Joplin fragte bei der Herstellerfirma an, ob sie dafür nicht ein wenig Geld bekommen könnte, da dies eine gute Werbung sei. Der Schnapsproduzent willigte ein und überwies Janis Joplin 6.000 Dollar.
Postume Auszeichnung
Im Jahr 1995 wurde Janis Joplin in die Rock'n Roll Hall of Fame aufgenommen